La fille

Ich bin die Jade - klein, chaotisch, zu fantasievoll und sowieso etwas querdenkend. Ich mag Wattewolken und würde gerne auf einem Wattewolkenschiff leben und von dort aus Sterne gucken, weil Sterne was wirklich Schönes sind. Wenn ich gerade mal nicht Sterne gucke oder auf meinem Wattewolkenschiff bin, hüpfe ich über Blumenwiesen und versuche, unangenehme Pflichten hinauszuzögern, bis ich sie schließlich im allerletzten Moment erfüllen muss - deswegen kommt's schon einmal vor, dass ich erst eine Stunde vor einer wichtigen Klausur im Bus mit dem Lernen beginne. Aber sei's drum!

Noch bin ich siebzehn Jahre alt, aber das wird sich im September ändern. Und ab dann sieht meine Mutter ihr Auto nie mehr wieder!
Ich wohne in einem schrecklich langweiligen Dorf, deswegen verbringe ich meine Zeit meist in Köln, wo mein Freund wohnt. Wenn ich mein Abitur gemacht habe, werde ich ebenfalls dorthin ziehen und mich einem Studium widmen.

Ich gehe auf ein Gymnasium und bin öfter mal genervt, wenn wieder eine Klausurenphase ansteht, weil ich es nie auf die Reihe bringe, mal wirklich zu lernen. Meistens lerne ich gar nichts, so faul bin ich. Zum Glück ist das bei zweien meiner Leistungskurse - nämlich Englisch und Französisch - auch nicht nötig, das kann ich einfach. Bei Erdkunde, meinem dritten Leistungskurs, sieht es da schon wieder anders aus...
Um mir etwas Geld zu verdienen, gebe ich Nachhilfe in Sprachen und kann mich damit ganz gut über Wasser halten.

Okay, was könnte ich sonst noch so erzählen... Ich verschlinge Bücher en masse, wobei ich mich sehr zum Genre Fantasy hingezogen fühle, denn ich liebe fantastische und außergewöhnliche Dinge. Ich schreibe auch selbst sehr gerne und arbeite an mehreren Projekten, denn auf ein einziges Projekt kann ich mich nie konzentrieren, ich brauche mindestens noch zwei nebendran.
Mein Lieblingsessen ist Salat mit Joghurtdressing und am liebsten trinke ich Kaffee in jeder Variation. Ohne Süßigkeiten wäre mein Leben trist und öde, deswegen bunkere ich stets einen großen Vorrat an süßem, klebrigem Zeug in meinem Zimmer. Meistens hält dieser Vorrat nicht lange.

Nun aber genug. Ich rede mal wieder zu viel, wie üblich. Das muss ich mir dringend abgewöhnen, genauso wie dreihundertsiebenundachtzig weitere schlechte Angewohnheiten.


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